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Chorbiografie

Die Entstehung des Ehemaligenchores des Zwickauer Clara-Wieck-Gymnasiums begründet sich in liebenswerten Erinnerungen an eine gemeinsam verbrachte Schulzeit. So gab es bei den heutigen Vereinsmitgliedern das Bedürfnis, die Chortradition über die Schulzeit hinaus weiterhin miteinander zu pflegen.

Chor der Ehemaligen, Dresden, Januar 2004
Chor der Ehemaligen, Januar 2004

1995 kam es durch Initiative zweier „Ehemaliger“ zu einem ersten Treffen und die Wurzeln des Chores reichen bis in dieses Jahr. 2002 gründete sich schließlich der Verein, zunächst mit Sitz in Leipzig, wo viele der Mitglieder wohnten.

Seit dieser Zeit hat sich der Ehemaligenchor nicht nur durch Konzerte im Rahmen des Clara-Wieck-Gymnasiums profiliert, sondern er versteht sich vor allem darin, Aufführungen größerer Art (z.B. das Weihnachts-Oratorium von J.S. Bach) auch in kleineren Orten möglich zu machen.
Ein besonderer Höhepunkt war 2003 die Aufführung der „Symphonic Soul Factory“, einem von Gregor Meyer eigens für den Chor arrangierten popularmusikalischen Projekt.
Im Winter 2003 übernahm schließlich Minna Raassina den Chor und leitete diesen bis 2005 erfolgreich.
In der folgenden Zeit geriet der Chor durch die starke zeitliche Inanspruchnahme vieler seiner Mitglieder im privaten Bereich und das damit zurück gehende Engagement in eine kleine Existenzkrise.
Zudem kehrte Minna Raassina nach abgeschlossenem Kirchenmusikstudium nach Finnland zurück.
Chor der Ehemaligen, Zwickau, Juni 2007
Chor der Ehemaligen, Juni 2007

Aus diesem Grund ruhte die Arbeit des Chores, bis es im Dezember 2006 auf eine neue Initiative hin zur Wiederaufnahme der Aktivitäten kam. Tobias Löbner übernahm neu die künstlerische Leitung des Chores. Ende Juni 2007 war der Chor der Ehemaligen erstmals mit neuer Besetzung und unter neuer Leitung zu hören … Natürlich auf dem XV. Schlossfest des CWG in Zwickau-Planitz!

Über die Jahre wurde die Erfahrung gemacht, das der Name „Chor der Ehemaligen“ immer wieder Fragezeichen in den Köpfen des Publikums erzeugte: Ehemalige wovon denn? Ehemalige Bäcker im Ruhestand? So kam es dass der Name immer wieder in die Diskussion geriet. Im Frühjahr 2008 wurden endlich Nägel mit Köpfen gemacht. In einer Mitgliederversammlung einigte man sich auf die Verlegung des Vereinsitzes zurück nach Zwickau und die neue Bezeichnung vocabene. Und fortan nennt sich der Chor nach einem aus dem Italienischen entlehnten Kunstwort, das in etwa gute Stimme bedeutet und [ˌvoːkaˈbɛne] ausgesprochen wird.
vocabene, Zwickau im Mai 2010
vocabene, Mai 2010

In der Folge gelang es dem Chor durch die Aufführung von Händels „Messiah“ mit einer durchweg jungen Besetzung auch überregional auf sich aufmerksam zu machen. Mittlerweile hat sich der Chor als einer der führenden Kammerchöre der Region etabliert und glänzt vor allem mit frischen Interpretationen von Chorwerken der deutschen Romantik und französischer a-cappella-Musik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Im Sommer 2013 gelang es dem Chor, den VI. Sächsischen Chorwettbewerb in der Kategorie Gemischte Chöre bis 36 Sänger für sich zu entscheiden und erzielte damit seinen bisher größten öffentlichkeitswirksamen künstlerischen Erfolg.